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«Schweizer Firmen können so legal Steuern optimieren»

Peter V. Kunz, Professor für Wirtschaftsrecht, erklärt, warum es legitime Gründe gibt, Geld in Briefkastenfirmen in Panama zu horten.

Hort zehntausender Briefkastenfirmen: Panama-City.
Hort zehntausender Briefkastenfirmen: Panama-City.
Carlos Jasso, Reuters
Die Panama Papers zeigen: Offshorefirmen gibt es wie Sand am Meer.
Die Panama Papers zeigen: Offshorefirmen gibt es wie Sand am Meer.
Urs Flueeler, Keystone
«Die meisten durch die Panama Papers betroffenen Staatsoberhäupter stammen ja aus Ländern, die eher autokratisch regiert werden», erklärt Kunz.
«Die meisten durch die Panama Papers betroffenen Staatsoberhäupter stammen ja aus Ländern, die eher autokratisch regiert werden», erklärt Kunz.
Manu Friederich
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Am Wochenende wurden Daten von Tausenden von Offshore-Firmen publik. Was hat Sie daran am meisten überrascht?Peter V. Kunz: Dass solche Daten publik wurden, hat mich nicht überrascht. Es gab bereits mehrere ähnliche Fälle, bei welchen Investigativjournalisten Informationen über Offshorefirmen publik machten. Ich denke etwa an Luxemburg-Leaks oder Swiss-Leaks. Die aktuelle Geschichte mit den Panama Papers ist eine natürliche Fortsetzung. Auch das Ausmass überrascht mich nicht. Erstaunt war ich aber, dass eine einzige Kanzlei, die Mossack Fonesca, ein derart grosses Netzwerk aufbauen konnte.

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