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Petroplus hofft auf neuen Partner Frankreich sichert Raffineriebetreiber Unterstützung zu

Paris Im Kampf gegen die drohende Insolvenz lotet der Raffineriebetreiber Petroplus verschiedene Möglichkeiten aus, um zu neuem Geld zu kommen.

Die Hoffnungen ruhten auf der Zusammenarbeit mit einem Ölproduzenten, erklärte Petroplus-Chef Jean-Paul Vettier am Donnerstag. Der Konzern könnte dem angezählten Unternehmen sowohl Rohöl als auch neue Kredite zur Verfügung stellen. Damit könnte Petroplus die Kreditlinie kompensieren, welche ihr die Banken vergangene Woche gestrichen hatten. Der Raffineriebetreiber muss drei seiner fünf Raffinerien - darunter jene in Cressier NE - vorübergehend schliessen, weil er das nötige Rohöl nicht mehr kaufen kann. «Die Diskussionen laufen und werden in den nächsten Tagen fortgeführt», sagte Vettier nach einem Treffen mit dem französischen Premierminister François Fillon und Wirtschaftsminister François Baroin. Er hoffe, dass mit dem Ölproduzenten bald eine Einigung erzielt werden könne. Zu den Verhandlungen mit den Banken sagte Vettier, sie seien schwierig, aber konstruktiv. Baroin seinerseits erklärte, Frankreich werde alles Mögliche unternehmen, damit die Finanzierung von Petroplus durch die Banken sichergestellt werden könne und die Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten.

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