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Playboy stolpert über Fernsehgeschäft: Hoher Verlust

Chicago Die «Bunnys» machen harte Zeiten durch: Die US- Medienfirma Playboy - bekannt vor allem durch das gleichnamige Männermagazin - schreibt angesichts der starken Konkurrenz im Internet hohe Verluste.

Das Minus betrug im dritten Quartal 27,4 Mio. Dollar. Vor allem das bröckelnde Fernsehgeschäft mit seinen Erotikprogrammen sorgte trug zum Verlust bei. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust erst bei 1,1 Millionen Dollar gelegen. Firmenchef Scott Flanders sagte am Dienstag, der Umbau schreite voran. Das Unternehmen solle künftig nicht mehr vorrangig mit nackter Haut Geld verdienen, sondern mit ihrem bekannten Namen. Wollen andere Firmen das Hasenlogo verwenden - etwa auf Kleidung - müssen sie dafür tief in die Tasche greifen. Dieses Lizenzgeschäft zog weiter deutlich an; das Magazin rappelte sich etwas auf. Insgesamt ging der Umsatz aber um 7 Prozent auf 52 Millionen Dollar zurück. Um Geld in die Kasse zu kriegen, will der Playboy am 8. Dezember sogar seine Kunstsammlung verkaufen.

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