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Porsche fährt Absatzrekord ein - Marge im Rückwärtsgang

Stuttgart Der weltweit rentabelste Autobauer Porsche hat seine Rekordfahrt im ersten Halbjahr 2012 fortgesetzt und mit 68'940 verkauften Autos eine Bestmarke erzielt.

Trotz der schwachen Automärkte in Europa stiegen auch Umsatz und Gewinn kräftig. Bei der operativen Marge legte die bald ganz unter das Dach von VW schlüpfende Marke jedoch den Rückwärtsgang ein, wie die Porsche AG am Freitag in Stuttgart mitteilte. Das operative Ergebnis kletterte in der ersten Hälfte dieses Jahres um 20,6 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro, konnte aber mit dem Wachstumstempo der Erlöse von 29,3 Prozent auf 6,76 Milliarden Euro nicht mithalten. Der Absatz stieg per Ende Juni um 22,5 Prozent. Stark war die Nachfrage insbesondere in den USA, China und Deutschland. Mit einer Umsatzrendite von 18,7 Prozent überragt die für den Sportwagen 911 bekannte Marke die Konkurrenz bei weitem, Kompaktwagenhersteller schreiben dagegen derzeit wegen der Absatzkrise in Europa reihenweise Verluste. Auf das zweite Halbjahr blickt Porsche mit Zuversicht: «Für das aktuelle Geschäftsjahr gehen wir trotz der hohen Entwicklungs- und Strukturaufwendungen für neue Modelle davon aus, das Vorjahresergebnis zu übertreffen und unsere Renditeziele zu erreichen», sagte Finanzchef Lutz Meschke. Neben weiteren Varianten des Klassikers 911 sollen ab dem kommenden Jahr ein kleiner Geländewagen und ein Luxus- Elektrosportwagen in Produktion gehen.

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