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Portugal verkauft seine Flughäfen – Zürcher gehen leer aus

Portugal verkauft die Betriebsrechte für seine Flughäfen an den französischen Vinci–Konzern. Auch die Flughafen Zürich AG war an einem Deal mit Lissabon interessiert.

Stand zum Verkauf: Die Betriebsrechte für zehn portugiesische Flughäfen. (Archivbild)
Stand zum Verkauf: Die Betriebsrechte für zehn portugiesische Flughäfen. (Archivbild)
AFP

Die portugiesische Regierung hat dem französischen Hoch- und Tiefbaukonzern Vinci beim Verkauf der zehn Flughäfen des Landes den Zuschlag gegeben. Das Recht zur exklusiven Bewirtschaftung der Flughäfen auf 50 Jahre wurde Vinci in einem Bieterwettstreit für den Gesamtpreis von 3,7 Milliarden Franken übertragen, wie Regierungssprecher Luis Marques Guedes nach neunstündigen Beratungen im Kabinett in Lissabon mitteilte.

Die Mitstreiter – der deutsche Fraport-Konzern, die argentinische Corporación América und die Flughafen Zürich AG aus der Schweiz – gingen leer aus.

Umfangreiches Privatisierungsprogramm

Der Verkauf des Flughafenbetreibers ANA gehört zu einem umfangreichen Privatisierungsprogramm, das der portugiesischen Regierung in Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern Europäische Union und Internationaler Währungsfonds (IWF) im Mai 2011 auferlegt wurde. Durch den Verkauf der Stromkonzerne EDP und REN an Investoren aus China und Oman wurden bereits 3,7 Milliarden Franken erlöst, so dass die Zielmarke von 6,6 Milliarden Franken nunmehr übersprungen wurde.

AFP/ses

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