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Portugals Ministerpräsident kündigt Sparbudget für 2012 an

Lissabon Der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hat harte Sparmassnahmen für das kommende Jahr angekündigt.

Ziel sei es, die Bonität zu verbessern und die Bedingungen zu erfüllen, die an die Hilfen aus dem Euro- Rettungsschirm geknüpft worden seien. Zu den Einschnitten gehörten der Wegfall von Ferien- und Weihnachtsgeld von Beamten und verlängerte Arbeitszeiten. «Wir hätten es niemals soweit kommen lassen dürfen», sagte Passos Coelho am Donnerstag in einer Fernsehansprache im Anschluss an die Verabschiedung des Staatsbudgets durch die Regierung. Das Parlament stimmt am Montag über darüber ab, eine Zustimmung gilt angesichts der grossen Regierungsmehrheit als sicher. Zu den Einschnitten gehört eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf viele Güter und die Streichung von Steuerabschreibungsmöglichkeiten für Besserverdienende. Experten gehen wegen der einschneidenden Einsparungen von einem Schrumpfen der portugiesischen Wirtschaft von 1,8 Prozent in diesem und 2 Prozent im kommenden Jahr aus. Die Arbeitslosigkeit in dem südeuropäischen Land liegt bei 12 Prozent und damit auf dem höchsten Niveau seit den 1980er Jahren.

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