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Projekt einer transadriatischen Gasleitung auf gutem Weg

Erdgas aus dem Kaukasus könnte künftig durch die Schweiz befördert werden.

Zum Projekt einer transadriatischen Gasleitung, an der die Axpo-Tochter EGL beteiligt ist, verbleibt nur noch ein Mitbewerber. Der Entscheid soll im Juni 2013 fallen. «Es gibt nur noch einen Konkurrenten», sagte Axpo-Sprecher Richard Rogers am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit eine Meldung der Westschweizer Zeitung «Matin Dimanche». Im letzten November waren noch vier Projekte im Rennen gewesen. Das Projekt der transadriatischen Gasleitung (Trans Adriatic Pipeline, TAP) ist derweil offen für einen neuen Investor, wie Rogers sagte. Ob die britische BP sich dem Projekt anschliessen werde, wollte er jedoch nicht sagen. BP war mit dem Projekt Seed einer der TAP-Konkurrenten gewesen, ist inzwischen aber ausgeschieden. Die TAP soll zu 42,5 Prozent durch die Zürcher EGL finanziert werden. Zudem beteiligen sich der norwegischen Staatskonzern Statoil und die deutsche E.ON Ruhrgas zu gleichen Teilen. Ab 2017 sollen durch die neue Pipeline jährlich bis zu zehn Milliarden Kubikmeter Gas aus Aserbaidschan durch die Türkei, Griechenland und Albanien nach Italien befördert werden. Von dort aus soll das Gas unter den Alpen hindurch nach Europa verteilt werden. Als Konkurrent zum EGL-Projekts verbleibt das von der EU finanzierte Nabucco-Projekt. Diese Pipeline soll Erdgas über die Nordroute - via Türkei und Südosteuropa nach Österreich - befördern. Das aserbaidschanische Konsortium des Gasfeldes Shah Deniz wird im Juni 2013 entscheiden, ob die Nord- oder Südroute berücksichtigt wird.

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