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Qiagen-Gewinn sinkt: Weniger Arztbesuche in den USA

Frankfurt Die schwächelnde US-Wirtschaft macht dem deutschen Biotechunternehmen Qiagen zu schaffen.

Erstmals seit langem verzeichnete der Konzern im zurückliegenden Quartal einen Gewinnrückgang und schraubte daraufhin seine Jahresziele leicht nach unten. Im dritten Quartal fiel der Gewinn um drei Prozent auf 36,5 Mio. Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit schnitt der Konzern besser ab als von Analysten erwartet. Qiagen führt den Rückgang auch auf Sondereffekte im Vorjahr zurück, als die Firma mit Gentests zum Nachweis der Schweinegrippe prächtig verdiente. Der Umsatz kletterte um sechs Prozent auf 274,3 Mio. Dollar. Qiagen konnte die Erlöse seines Vorsorgetests auf Gebärmutterhalskrebs (HPV), mit dem der Konzern rund ein Fünftel seiner Umsätze macht, nicht so stark ausbauen wie Anfang 2010 erwartet. An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: die Aktie brach um 7 Prozent ein. Ein Problem sind für das Unternehmen die vielen arbeitslosen Amerikaner, die ihren Versicherungsschutz verloren haben. Qiagen- Chef Peer Schatz geht jedoch davon aus, dass sich die Situation auf dem wichtigen US-Markt in den nächsten Quartalen entspannt. «Sobald sich die Zahl der Arbeitslosen stabilisiert, wird Qiagen in diesem Segment wieder zweistellig wachsen.»

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