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Quartalsgewinn von Ryanair bricht ein

Dublin Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2012/13 einen Gewinnrückgang um fast einen Drittel erlitten.

Im Zeitraum zwischen April und Juni schrumpfte der Überschuss unter dem Strich auf 99 Millionen Euro. Zwar stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie Europas grösster Billigflieger am Montag bekanntgab. Die Umsatzsteigerung konnte die höheren Treibstoffpreise allerdings nur teilweise ausgleichen. Konzernchef Michael O'Leary hatte sich bereits bei der Präsentation der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr pessimistisch gezeigt. Der Gewinn werde voraussichtlich zurückgehen, kündigte er damals an. O'Leary rechnet weiterhin damit, dass der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn im Geschäftsjahr 2012/13 auf 400 bis 440 Millionen Euro sinken wird. Die Gesellschaft könne die Ticketpreise kaum so stark anheben, dass sie die steigenden Ausgaben für Kerosin decken, argumentierte das Management Im Geschäftsjahr 2011/12 hatte das Unternehmen seinen Gewinn dank eines Sondererlöses aus dem Ticketverkauf um die Hälfte auf 560 Millionen Euro gesteigert. Auch ohne Sondereffekte lag der Überschuss noch um ein Viertel höher bei 503 Millionen Euro.

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