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Wie mache ich den Eintrag in ein Prominentenlexikon rückgängig?

Die Antwort auf eine Leserfrage zum ungewollten Vertragsabschluss.

In Ihrem Schreiben sollten Sie erwähnen, dass Sie getäuscht wurden: Vertragsabschluss wider Willen. Foto: Lam+Faiz @ Lafa (Flickr)
In Ihrem Schreiben sollten Sie erwähnen, dass Sie getäuscht wurden: Vertragsabschluss wider Willen. Foto: Lam+Faiz @ Lafa (Flickr)
Martin Ruetschi, Keystone

Als Kunstmaler und Karikaturist taucht mein Name in mehreren Lexika auf. Von deren Herausgebern werde ich immer wieder um Korrekturen und Ergänzungen meiner biografischen Angaben gebeten. Dabei ist noch nie Geld geflossen, weder in die eine noch in die andere Richtung. Kürzlich habe ich nun ein Schreiben eines deutschen Buchvertriebs erhalten, der mir unter dem Titel «Ihre vorgesehene Biografie» einen konkreten Text für den Eintrag in ein Verzeichnis prominenter Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur vorschlug. Ich solle diesen Text bitte prüfen und das Blatt unterschrieben zurücksenden, was ich auch tat. Einen Monat später erhielt ich eine Rechnung über 297 Euro. Erst jetzt fiel mir auf, dass auf dem Blatt klein gedruckt von einer «kostenpflichtigen Eintragung» die Rede war und von einem «Eintragungspreis von 297 Euro». Offenbar bin ich in eine raffinierte Falle getappt. Muss ich den Betrag wirklich zahlen, oder gibt es einen Ausweg?

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