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Regierung senkt Wachstumsprognose für 2013

Seoul Die globale Konjunkturschwäche wird sich nach Einschätzung der südkoreanischen Regierung stärker als bisher angenommen auf das Wirtschaftswachstum des Landes im nächsten Jahr auswirken.

Das Finanzministerium in Seoul korrigierte am Donnerstag seine Prognose für 2013 wie auch für das auslaufende Jahr deutlich nach unten. Statt wie bisher mit 4 Prozent rechnet das Ministerium für 2013 mit einem Wachstum der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens von nur noch 3 Prozent. Die Zentralbank hatte im Oktober ein Plus von 3,2 Prozent erwartet. Die Schätzung für 2012 senkte die Regierung in ihrem zweimal jährlich veröffentlichten Ausblick von 3,3 Prozent auf 2,1 Prozent. Die Schuldenkrise in der Eurozone ziehe die weltweite Nachfrage nach unten, hiess es. Dadurch verlangsame sich auch das Wachstum in Südkorea weiter. Neben der Gefahr einer Ausbreitung der Eurokrise berge auch der Haushaltsstreit in den USA «Abwärtsrisiken» für die Weltwirtschaft. Mit eine Verbesserung der Lage rechnet Südkoreas Regierung nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2013. Die exportorientierte Wirtschaft des Landes reagiert in der Regel auf Weltmarktschwankungen sehr anfällig. Zu den wichtigsten Ausfuhrprodukten Südkoreas gehören Autos, Schiffe, Mikrochips und andere High-Tech-Produkte.

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