Zum Hauptinhalt springen

Regierungschef Serbiens warnt vor «Schulden-Sklaverei»

Belgrad Der serbische Regierungschef Ivica Dacic hat ein alarmierendes Bild der wirtschaftlichen Lage seines Landes gezeichnet.

«Serbien droht eine Schuldenkrise, eine Schulden- Sklaverei und die Unmöglichkeit, Gehälter und Renten zu zahlen», sagte Dacic nach Angaben der Agentur Beta am Freitag in Belgrad. Das Balkanland brauche schnell mehrere Milliarden Euro und werde sich mit der Bitte um Geld an den Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie an Russland, China, Aserbaidschan und die Schweiz wenden. Dacic strebt seit längerem eine Mitgliedschaft für sein Land in der Europäischen Union an. Schon in der kommenden Woche werde die Regierung im Parlament Gesetze zur Einsparung von über einer Milliarde Euro vorlegen, kündigte Dacic an: «Das sind Massnahmen zum Stoppen der Ausblutung und zur Verhinderung des Bankrotts». Der IWF hatte seine Zusammenarbeit mit Serbien in diesem Jahr eingefroren, nachdem die Vorgängerregierung entgegen der Absprachen die Staatsausgaben gewaltig erhöht hatte. Für kommende Woche hat sich eine neue Delegation des Währungsfonds in Belgrad angekündigt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch