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Woher dieser Optimismus?

Tausende Franken für eine Nacht im Bündner Seitental Vals. Luxushotellerie à la Remo Stoffel – was dafür spricht, und was dagegen.

1. Hotel President Wilson, Genf, ab 60'000 FrankenDie 1800 Quadratmeter grosse Suite bietet einen Blick auf den Genfersee, 12 Zimmer, 12 Marmorbäder, einen Billardtisch, einen Konzertflügel und einen kugelsicheren Panzerglasaufzug direkt in die Räumlichkeiten.
1. Hotel President Wilson, Genf, ab 60'000 FrankenDie 1800 Quadratmeter grosse Suite bietet einen Blick auf den Genfersee, 12 Zimmer, 12 Marmorbäder, einen Billardtisch, einen Konzertflügel und einen kugelsicheren Panzerglasaufzug direkt in die Räumlichkeiten.
PD
2. The Raj Palace, Jaipur, ab 42'200 FrankenDie Präsidentensuite des Hotels Raj Palace im indischen Jaipur bietet vier Etagen, Elfenbein, Gold, Stuck, Swimmingpools, Terrassen und insgesamt 1500 Quadratmeter Platz.
2. The Raj Palace, Jaipur, ab 42'200 FrankenDie Präsidentensuite des Hotels Raj Palace im indischen Jaipur bietet vier Etagen, Elfenbein, Gold, Stuck, Swimmingpools, Terrassen und insgesamt 1500 Quadratmeter Platz.
PD
10. Atlantis Paradise Islands, Bahamas, ab 23'500 FrankenDie Bridge-Suite bietet ihren Gästen 10 Zimmer, einen eigenen Flügel, eine Hausbar, schwere Samtvorhänge, Kronleuchter und selbstverständlich einen direkten Meerblick.
10. Atlantis Paradise Islands, Bahamas, ab 23'500 FrankenDie Bridge-Suite bietet ihren Gästen 10 Zimmer, einen eigenen Flügel, eine Hausbar, schwere Samtvorhänge, Kronleuchter und selbstverständlich einen direkten Meerblick.
PD
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Glückwünsche zum guten Gelingen konnte Remo Stoffel für sein ­ambitiöses Projekt «Femme de Vals» bislang nicht entgegennehmen. Seit der 38-jährige Bündner Immobilienunternehmer seine Pläne für ein 300 Millionen Franken teures Luxushotel publik gemacht hat, schlägt ihm nichts als Misstrauen entgegen. Der 381 Meter hohe Hotelturm mit 107 Räumen passe nicht in die Bergwelt, sagen Kritiker und Traditionalisten. Welcher ausländische Gast werde in diesem abgelegenen Tal täglich die in den Medien herumgebotenen 24'000 Franken für die teuerste Suite hinblättern?, fragen sich Touristiker. Und dann sind da die grossen Zweifel an Stoffels ­finanzieller Potenz, genährt durch vergangene und aktuelle Auseinandersetzungen mit Justiz und Steuerbehörden.

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