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Revolte innerhalb der Flugbegleiter-Gewerkschaft Kapers

Innerhalb von Kapers, der Gewerkschaft des Swiss- Kabinenpersonals, herrscht dicke Luft.

An einer ausserordentlichen Generalversammlung vergangene Woche entzog die Mehrheit der Mitglieder dem Vorstand das Vertrauen und sprach sich für Neuwahlen aus, wie Kapers-Geschäftsführer Georg Zimmermann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Der Sonntag». «Ein Teil der Mitglieder ist unzufrieden mit dem bisher Erreichten», sagte Zimmermann. Sie unterstützten deshalb eine Gruppe innerhalb von Kapers, die eine Neuwahl des Vorstands forderte. Die Wahlen finden nun im November und damit ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen statt. Die unzufriedenen Flugbegleiter wünschen offenbar, dass sich die Gewerkschaftsführung in den Verhandlungen mit dem Sozialpartner Swiss konsequenter für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt. Zimmermann gibt zu bedenken, dass Kapers zwar höhere Forderungen stellen könnte. «Es stellt sich dann einfach die Frage, wie weit man diese Forderungen auch durchsetzen kann.» Relevant wird die Frage insbesondere im Zusammenhang mit dem Gesamtarbeitsvertrag für die rund 2100 festangestellten Flugbegleiter. Dieser läuft bis 2014, könnte aber bereits im kommenden April gekündigt werden. Bis Ende August muss der Kapers-Vorstand nun einen Wahlvorschlag unterbreiten. Anschliessend können sich weitere Mitglieder auf die Wahlliste setzen lassen, sofern sie Unterschriften von mindestens fünf Prozent der Mitglieder sammeln.

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