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Risiko-Scheu beherrscht Asien-Börsen

Tokio Anhaltende Sorgen um die Sanierung der Staatshaushalte in Europa sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Konjunkturlokomotive China sorgten an den meisten Handelsplätzen in Asien für Kursverluste zum Wochenstart.

Bange Blicke richteten die Börsianer vor allem nach Griechenland, wo ein Ende der Hängepartie um die Regierungsbildung nicht abzusehen ist. Auch ein weiterer Schritt der chinesischen Notenbank zur Stützung der Konjunktur stiess an den Börsen nur auf verhaltene Resonanz. Der Ende vergangener Woche bekanntgegebene Spekulationsverlust der US-Grossbank JP Morgan über zwei Milliarden Dollar drückte weiter auf die Stimmung. In Tokio ging der breit gefasste Topix-Index am Montag 0,2 Prozent tiefer auf knapp 757 Punkten aus dem Handel. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index dagegen schloss 0,2 Prozent im Plus mit fast 8974 Zählern. Zu den Gewinnern gehörten die Elektronikkonzerne Sony und Panasonic, die 1,7 beziehungsweise 1,4 Prozent höher schlossen. Die Kurse drehten im späten Handel ins Plus. Beide Unternehmen stellen nach hohen Verlusten eine Trendwende in Aussicht. Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans lag 0,3 Prozent im Minus. Die Börsen in Hongkong, Shanghai, Seoul und Taiwan notierten schwächer, in Australien dagegen leicht im Plus.

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