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Rohstoffe besonders gefragt: Wieder Rekordhoch beim Gold

Frankfurt Rohstoffe haben an den Märkten ein Hoch erlebt: Der Goldpreis erreichte ein Rekordhoch, Silber war so teuer wie seit März 1980 nicht mehr und Kupfer notierte nur knapp unter dem Rekord vom Sommer 2008.

Der Ölpreis kletterte auf das höchste Niveau seit zwei Jahren. Neben der wechselkursbedingten höheren Attraktivität der Rohstoffe für Anleger aus dem Nicht-Dollar-Raum machten einige Händler die Sorgen um die Schuldenlage in den Peripherieländern der Euro-Zone für die Entwicklung verantwortlich. Andere verwiesen auf die wachsenden Inflationsängste im Sog der Entscheidung der US-Notenbank Fed, erneut die Notenpresse anzuwerfen, um der lahmenden US-Konjunktur auf die Beine zu helfen. Der Goldpreis übertraf sein erst am Vortag aufgestelltes Rekordniveau und lag mit 1422.30 Dollar rund ein Prozent höher als am Vorabend. Auch Silber verteuerte sich: Die Feinunze kostete mit 28.46 Dollar 2,8 Prozent mehr als am Vorabend und so viel wie zuletzt im März 1980. Die Tonne Kupfer verteuerte sich um rund zwei Prozent auf 8835 Dollar. Zuletzt hat Kupfer im Sommer 2008 so viel gekostet, als es im Juli ein Rekordhoch von 8940 Dollar aufgestellt hatte. Beim Kupfer machten Analysten einen Rückgang der Vorräte mitverantwortlich für die Preisentwicklung. Mit 87,63 Dollar kostete das Fass Öl (159 Liter) der US-Sorte WTI 0,6 Prozent mehr als am Vorabend und so viel wie seit Herbst 2008 nicht mehr. Neben den Wechselkursen nannten Händler den Weltenergieausblick der Internationalen Energiebehörde IEA als Grund für den steigenden Ölpreis. Danach rechnet der Verband damit, dass der Ölpreis bis 2015 über 100 Dollar je Barrel steigt.

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