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Royal Bank of Scotland schafft operativ Milliardengewinn

London Die seit der Finanzkrise zum Grossteil verstaatlichte britische Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) hat operativ einen Milliardengewinn geschafft.

Das Geldhaus wies am Freitag einen überraschend hohen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Franken) für das erste Quartal aus. Unter dem Strich steht hingegen ein Verlust, der sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf gut 1,5 Milliarden Pfund (2,2 Milliarden Fr.) verdreifacht hat. Das lag aber vor allem an Bilanzierungseffekten bei der Neubewertung der eigenen Schulden - ein Effekt, der auch die Ergebnisse der UBS und der Credit Suisse beeinträchtigte. Konzernchef Stephen Hester äusserte sich zufrieden über den Jahresauftakt. Die Bank mache weiter «exzellente Fortschritte» beim Beseitigen der Fehler der Vergangenheit. Bis Juni will die Bank die 163 Milliarden Pfund (241 Milliarden Fr.) an Staatsgarantien zurückgegeben haben. Die RBS ist einer der grössten Sanierungsfälle weltweit. Der seit Ende 2008 amtierende Bankenchef Hester sagte einmal, sein Job sei es, die grösste Zeitbombe in der Geschichte zu entschärfen. Die Bank hat inzwischen 700 Milliarden Pfund an Risiko aus ihrer Bilanz genommen und 35'000 Stellen gestrichen.

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