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Russlands Staatsbahn setzt Fahrkartenverkauf aus

Moskau Die russische Staatsbahn hat den Fahrkartenverkauf für Fernzüge ab dem 26.

Oktober vorübergehend gestoppt. Die russischen Behörden hätten sich nicht rechtzeitig auf eine Regelung zur Winter- und Sommerzeit einigen können, begründete das Unternehmen den ungewöhnlichen Schritt am Freitag. Das russische Parlament berät derzeit darüber, ob das Land ab dem 28. Oktober wieder ganzjährig in der Winterzeit bleiben soll. Im vergangenen Jahr hatte der damalige Präsident Dmitri Medwedew die Umstellung von der Sommer- zurück in die Winterzeit verhindert. Er begründete seinen Schritt damals damit, dass er vielen unglücklichen Kühen ein Trauma ersparen wolle, weil sie eine Stunde später gemolken würden. Seitdem gilt im ganzen Land die Sommerzeit. Viele Bürger waren über diese Regelung verärgert, da es im Winter nun morgens noch lange dunkel blieb. Als Wladimir Putin wieder Präsident wurde, kündigte er an, die Regelung zu überprüfen. Allerdings brachte der Gesundheitsausschuss des russischen Parlaments erst am Donnerstag einen Gesetzesvorschlag in die Duma ein. Darin plädiert er für einen dauerhaften Wechsel zur Winterzeit. Die Staatsbahn könnte also bald gezwungen sein, alle Fahrpläne in dem Land, das sich über mehrere Zeitzonen erstreckt, kurzfristig umzustellen.

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