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Schlaue Ökonomen – die Favoriten für den Wirtschafts-Nobelpreis

Kommt ein «Zürcher» heute zu Ehren? Oder hat die Agentur Thomson-Reuters wieder einmal das richtige Näschen?

In den letzten Jahren wurde er immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis genannt: Der in Zürich lehrende Professor Ernst Fehr. Im laufenden Jahr zählte er allerdings nicht zu den Topfavoriten. Fehr forscht auf dem Gebiet der Verhaltensökonomie. Vor allem seine Arbeiten zur Bedeutung der Fairnesswahrnehmung im ökonomischen Verhalten sind preisverdächtig.
In den letzten Jahren wurde er immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis genannt: Der in Zürich lehrende Professor Ernst Fehr. Im laufenden Jahr zählte er allerdings nicht zu den Topfavoriten. Fehr forscht auf dem Gebiet der Verhaltensökonomie. Vor allem seine Arbeiten zur Bedeutung der Fairnesswahrnehmung im ökonomischen Verhalten sind preisverdächtig.
Reto Oeschiger
Der am University College in London lehrende Sir Richard Blundell galt laut der viel beachteten Auflistung von Thomson-Reuters als Topfavorit für den diesjährigen Nobelpreis. Blundells Forschung dreht sich um statistische bzw. mikroökonomische Methoden zum besseren Verständnis des Arbeitsmarkts und des Konsumentenverhaltens.
Der am University College in London lehrende Sir Richard Blundell galt laut der viel beachteten Auflistung von Thomson-Reuters als Topfavorit für den diesjährigen Nobelpreis. Blundells Forschung dreht sich um statistische bzw. mikroökonomische Methoden zum besseren Verständnis des Arbeitsmarkts und des Konsumentenverhaltens.
Reuters
Das Gleiche wie für Rogoff und Blanchard galt auch für Maurice Obstfeld, den neuen Chefökonomen des Währungsfonds. Wegen seiner Forschung im Bereich der internationalen Makroökonomie (internationale Währungsentwicklungen, Kapital- und Warenströme) wurde er dennoch als potenzieller Kandidat gehandelt.
Das Gleiche wie für Rogoff und Blanchard galt auch für Maurice Obstfeld, den neuen Chefökonomen des Währungsfonds. Wegen seiner Forschung im Bereich der internationalen Makroökonomie (internationale Währungsentwicklungen, Kapital- und Warenströme) wurde er dennoch als potenzieller Kandidat gehandelt.
Reuters
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Heute um 13 Uhr wird in Stockholm die Verkündigung des Nobelpreises in Wirtschaftswissenschaften erwartet. Genau genommen ist es kein echter Nobelpreis im Sinne seines Erfinders. Denn Alfred Nobel hat die Wirtschaftswissenschaften nicht als Wissenschaft anerkannt. Um dennoch eine Art Nobelpreis möglich zu machen, ist die Schwedische Reichsbank in die Bresche gesprungen. Sie stiftet seit 1969 den offiziell Alfred-Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaft genannten Preis. Für die Ökonomen hat die Auszeichnung dennoch eine sehr grosse Bedeutung. Weil ökonomische Denkschulen auch grossen Einfluss auf die Politik haben, interessiert die Auszeichnung auch über das Fach hinaus.

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