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Schluss mit Steuertricks

Weltweit tätige Konzerne sparen mit legalen Steuertricks Milliarden. Eine neue Art der Unternehmensbesteuerung soll dafür sorgen, dass die Konzerne da Steuern zahlen, wo sie ihr Geld verdienen.

Google-Chef Eric Schmidt sparte dank einer Briefkastenfirma auf den Bermudas 2011 zwei Milliarden Dollar. Schmidt vor einem Treffen im französischen Kulturministerium im Oktober 2012.
Google-Chef Eric Schmidt sparte dank einer Briefkastenfirma auf den Bermudas 2011 zwei Milliarden Dollar. Schmidt vor einem Treffen im französischen Kulturministerium im Oktober 2012.
Reuters
Google ist eine weltweite Macht und hat die Möglichkeiten zur Steueroptimierung: Eröffnung einer Filiale in Toronto.
Google ist eine weltweite Macht und hat die Möglichkeiten zur Steueroptimierung: Eröffnung einer Filiale in Toronto.
Reuters
Der Internethändler Amazon bezahlte in den letzten drei Jahren bei  Verkaufsumsätzen von 6,7 Milliarden Pfund in Grossbritannien keinen einzigen Penny Steuern. Auslieferungszentrum von Amazon in Phönix im November 2010.
Der Internethändler Amazon bezahlte in den letzten drei Jahren bei Verkaufsumsätzen von 6,7 Milliarden Pfund in Grossbritannien keinen einzigen Penny Steuern. Auslieferungszentrum von Amazon in Phönix im November 2010.
Keystone
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Google tut es, Starbucks tut es, und Dutzende anderer Konzerne haben es vor ihnen getan: Mit einer schier endlosen Vielfalt an Steuertricks verschieben multinationale Unternehmen ihre Gewinne auf legale Weise an Orte, an denen sie kaum besteuert werden. Die Staaten, in denen sie ihre Gewinne erwirtschaften und von deren Infrastruktur sie profitieren, gehen leer aus. Auch lokale Unternehmen, die regulär ihre Steuern bezahlen, haben das Nachsehen. Dank kaum versteuerter Gewinne können die internationalen Konzerne sich Investitionen leisten, mit denen sie die lokale Konkurrenz ausstechen.

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