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Schneider-Ammann auf wirtschaftlicher Mission in Brasilien

Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat am Donnerstag seinen dreitägigen Staatsbesuch im aufstrebenden Schwellenland Brasilien begonnen.

Am ersten Tag standen zahlreiche bilaterale Ministertreffen in der Hauptstadt Brasilia auf dem Programm. Brasilia, 1960 aus dem Nichts erschaffen und als Symbol für den wirtschaftlichen Aufbruch des südamerikanischen Landes angedacht, sieht von oben betrachtet aus wie ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Am Boden stechen die geschwungenen Monumente des Stararchitekten Oscar Niemeyer ins Auge, für welche die im Herzen des Landes gelegene Hauptstadt berühmt ist. Brasilien ist heute die achtgrösste Volkswirtschaft der Welt. Von der Schweiz umworben wird die ehemalige portugiesische Kolonie insbesondere wegen ihrer 191 Millionen Einwohnern, die dank hohen jährlichen Wirtschaftswachstumsraten (2010: 7,5 Prozent) immer kauffreudiger werden. So will der Bundesrat denn auch seine Beziehungen mit dem zur BRIC-Gruppe zählenden Land in Zukunft zu vertiefen. Jener Gruppe von aufstrebenden Schwellenländern werden des Weiteren auch Russland, Indien und China zugerechnet. Als Erstes unterhalten wird sich Volkswirtschaftsminister Schneider-Ammann mit dem brasilianischen Wirtschaftsminister Fernando Pimentel. Danach folgen der Reihe nach Bildungsminister Fernando Haddad, Wissenschafts- und Technologieminister Aloizio Mercadante sowie Aussenminister Antonio Patriota. Gemeinsam mit Letzterem wird Schneider-Ammann ein Abkommen unterzeichnen, das den Austausch von jungen Praktikanten zwischen den beiden Ländern vorsieht. Begleitet wird der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements auf seinem Brasilienbesuch von rund 20 Vertretern der Schweizer Wirtschaft.

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