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Schuldenkrise Italien kommt wieder günstiger zu frischem Geld

Mailand Italien hat angesichts neuer Hoffnungen auf Staatsanleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) zu deutlich günstigeren Konditionen Geld bei Anlegern eingesammelt.

Bei der Auktion von Anleihen mit sechsmonatiger Laufzeit fiel der Zins auf 2,45 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Mai, wie das Finanzamt am Freitag mitteilte. Im Juni hatten Investoren noch mit 2,96 Prozent Zins gelockt werden müssen. Insgesamt sammelte der hoch verschuldete Staat 8,5 Milliarden Euro ein. Die Anleihe war 1,6-fach überzeichnet. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag die Hoffnung auf ein stärkeres Eingreifen der EZB im Kampf gegen die Schuldenkrise genährt. «Innerhalb unseres Mandats ist die EZB bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten», sagte Draghi. Sollten hohe Risikoaufschläge für Staatsanleihen von Krisenländern die Wirkung der Geldpolitik stören, «fällt das in unser Mandat». Anleger und Experten spekulieren darauf, dass die EZB nun wieder Staatsanleihen von Krisenstaaten wie Italien kauft und so deren Zinskosten drückt.

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