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Schwacher Euro bremst BLS Cargo

Der schwache Euro drückt auf das Halbjahresergebnis der Güterbahn BLS Cargo.

Das Unternehmen konnte zwar die Verkehrsleistung erfreulich steigern, unter dem Strich resultiert aber wegen grosser Währungsverluste letztlich ein Minus von 2,1 Millionen Franken. Der Euro ist die Leitwährung im europäischen Transportmarkt. Das heisst, dass BLS Cargo ihren Erlös in Euro erzielt, während die direkten Kosten für Personal, Trassen und Lokomotiven in Schweizer Franken anfallen. Der rasante Kursverlust des Euros wirkte sich deshalb negativ auf die Erträge der Güterbahn aus, wie die BLS-Verantwortlichen am Montag mitteilten. Sie rechnen damit, dass das Unternehmen über kurz oder lang seine wirtschaftliche Stellung nur mit einer Preiserhöhung sichern kann. Dies könnte sich allerdings negativ auf die Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene auswirken, befürchten die Güterbahnverantwortlichen. Lichtblick im ersten Halbjahr 2011 war indessen die Entwicklung der Verkehrsleistung. Der Verkehr über die Lötschberg-Achse nahm im Vorjahresvergleich um 20 Prozent zu. Im ersten Semester realisierte die BLS Cargo eine Verkehrsleistung von 1984 Millionen Nettotonnenkilometer und lag damit in etwa wieder auf der Höhe des ersten Halbjahres 2008, dem bislang stärksten Halbjahr in der zehnjährigen Unternehmensgeschichte.

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