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Schwedischer Botschafter zweifelt an Solidität von Saab-Investor

Stockholm Der schwedische Autobauer Saab kommt nicht aus den Schlagzeilen.

In Schweden wachsen die Zweifel an der Solidität des chinesischen Unternehmens, das in den angeschlagenen Autobauer Saab investieren will. Die Hawtai Motor Group habe möglicherweise seine Produktionszahlen aufgebläht, warnte der schwedische Botschafter in Peking, Lars Freden, in einem Bericht an das Aussenministerium aus dem die Tageszeitung «Svenska Dagbladet» zitierte. Hawtai hatte angegeben, im vergangenen Jahr 81'000 Autos produziert zu haben und erklärt, 200'000 pro Jahr herstellen zu können. Zudem habe Hawtai erst seit etwa einem Jahr Autos der eigenen Marke produziert. Das Stammhaus sei auf Bergbau, Energie, Telekommunikation, Infrastruktur sowie auf den Bankensektor und Immobiliengeschäfte spezialisiert. Weiter habe die Geschäftsführung bei Hawtai in den vergangenen acht Jahren sechs Mal gewechselt. Das chinesische Unternehmen Hawtai, das in den angeschlagenen schwedischen Autobauer Saab investieren will, verteidigt sich gegen Zweifel an seiner Solidität. Hawtai habe seine Produktionszahlen nicht aufgebläht, versicherte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Auch die ständig wechselnde Geschäftsführung sei einfach zu erklären: Die Spitzenmanager seien im Zuge der Expansion von Hawtai zu neuen Tochterfirmen entsandt worden. «Sie sind alle noch im Unternehmen.»

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