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Schweizer Börse fällt zu Handelsbeginn auf Zweijahrestief

Zürich An der Schweizer Börse ist es am Freitagmorgen im Einklang mit anderen Märkten zu deutlichen Kursverlusten gekommen.

Der Leitindex SMI (Swiss Market Index) fiel in den ersten Handelsminuten vorübergehend auf den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren. Nach rund einer halben Stunde notierte er um ein Prozent niedriger bei 5814 Punkten. Der breite SPI (Swiss Perfromace Index) verlor ebenfalls 1 Prozent und lag bei 5338 Zählern. Händler erklärten den Kursrückgang mit der Furcht vor einer Zahlungsunfähigkeit der USA angesichts des anhaltenden Schuldenstreits. Ausserdem lastete die Euro-Schuldenkrise weiter auf den Märkten - die Ratingagentur Moody's fachte mit ihrer Ankündigung, die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens zu prüfen, die Unruhe erneut an. Händler wollten ein Ausverkauf bei den Beteiligungspapieren nicht mehr ausschliessen. Die grössten Einbussen verzeichneten einmal mehr die Finanzwerte: Die Aktien der Grossbanken Credit Suisse und UBS sowie der Versicherungskonzerne Swiss Re und Zurich verloren gegen zwei Prozent oder mehr. Aber auch Industriewerte wie die Aktien von ABB, Clariant und Holcim gingen auf Talfahrt. Nur wenig besser hielten sich die Titel wenig konjunktursensitiver Firmen wie Nestlé, Novartis und Roche.

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