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Schweizer Börse schliesst deutlich im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag äusserst schwach in die neue Woche gestartet.

Er setzte damit die Talfahrt von Ende vergangener Woche fort. Konjunktursorgen und die Euro-Krise setzten die Aktien im Leitindex SMI bereits früh unter Druck. Bis am Mittag rutschte der Index unter die Marke von 5200 Punkten und weitete in der Folge die Abgaben weiter stark aus. Die Ausverkaufstimmung kam vor allem bei Zyklikern und Bankaktien zum Ausdruck. Bis Börsenende sank der SMI um 4,04 Prozent auf 5142,99 Punkte. Der 30 Titel umfassende, um die Gewichtung gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor 4,62 Prozent auf 765,59 Punkte und der Swiss Performance Index (SPI) 4,05 Prozent auf 4691,06 Zähler. Mit grossen Einbussen beendeten Clariant (-16,3 Prozent) am Montag den Handel. Das Spezialitätenchemieunternehmen veröffentlichte vor Handelsbeginn eine Gewinnwarnung und sei dafür vor allem von ausländischen Anlegern hart bestraft worden, so ein Händler. Ebenfalls grosse Verluste verzeichneten Banktitel, allen voran Credit Suisse (-8,1 Prozent). Aber auch Julius Bär (-6,9 Prozent) und UBS (-6,5 Prozent) gaben markant nach. Belastet wurden die Banken vor allem vom erhöhten Druck aus den USA auf das Bankgeheimnis sowie durch die Klage der US-Aufsichtsbehörde FHFA. Dem Abgabedruck im Finanzsektor konnten sich auch die Versicherer nicht entziehen. Swiss Life gaben um 6,7 Prozent nach, Swiss Re um 4,8 Prozent oder ZFS um 5,5 Prozent. Weitere Verlierer Zu den grossen Verlierern gehörten auch konjunktursensitive Titel wie ABB (-5,9 Prozent), Holcim (-5,9 Prozent), die im Erdölgeschäft tätigen Weatherford (-5,8 Prozent) und Transocean (-6,9 Prozent) oder Nobel Biocare (-6,2 Prozent). Die Schwergewichte Roche (-3,1 Prozent), Novartis (-2,3 Prozent) und Nestlé (-3,4 Prozent) konnten ihre defensive Rolle nur teilweise einnehmen und verbilligten sich ebenfalls stark. Am besten hielten sich im SMI/SLI noch die Papiere von Swisscom mit einem Minus von 1,7 Prozent. Im breiten Markt gaben Addex um 18,7 Prozent nach. Das Biopharma- Unternehmen muss die Rechte an einem Produktkandidaten zur Therapie der Parkinson-Krankheit von Merck & Co zurücknehmen.

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