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Schweizer Börse schliesst höher dank Rückenwind aus der Politik

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit deutlichen Gewinnen geschlossen und damit auch die Woche mit einem Plus beendet.

Angetrieben wurde die Börse insbesondere von Signalen aus der Politik. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande bekräftigten, dass sie die Gefahren für die Eurozone mit vollem Einsatz abwehren wollen. Zudem stützte ein Bericht in der französischen Presse den Markt, wonach sich die Europäische Zentralbank auf den Kauf von spanischen und italienischen Staatsanleihen vorbereite. Der Swiss Market Index (SMI) kletterte um 1,36 Prozent auf 6362,82 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 1,2 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 1,28 Prozent auf 5881,58 Punkte zu. Auf den Podestplätzen fanden sich zum Schluss die Papiere von Richemont ( 3,8 Prozent) und Swatch ( 2,9 Prozent) wieder. Beide erhielten vom Zahlenausweis des Konkurrenten LVMH etwas Auftrieb. Im Spitzentrio landete auch die Aktie von Holcim ( 3,0 Prozent). Der Aktienkurs der Credit Suisse ( 2,8 Prozent) setzte die am Vortag eingeleitete Erholungsbewegung fort, nachdem das Papier in den fünf Tagen markant nach unten gerutscht war. Aber auch die Aktie der UBS ( 1,8 Prozent) gewann an Wert. Überdurchschnittlich gesucht waren zudem die Aktien von Adecco ( 2,3 Prozent) oder ABB ( 2,0 Prozent). Auch der Aktienkurs von Syngenta ( 1,9 Prozent) knüpfte an die Vortagesgewinne nach gut aufgenommenem Semesterausweis an. Die Aktie des SMI-Schwergewicht Nestlé gewann 1,7 Prozent an Wert und zog damit den Gesamtmarkt nach oben. Der Wert profitierte nicht zuletzt von guten Zahlen des Kosmetikkonzerns L'Oréal, an welchem die Waadtländer eine Beteiligung von rund 30 Prozent halten. Die Pharmaaktien Novartis ( 0,6 Prozent) und Roche ( 0,5 Prozent) blieben etwas hinter dem Gesamtmarkt zurück. Auf der Verliererseite fielen die Papiere von Logitech (-3,9 Prozent) am stärksten zurück. Daneben gaben einzig die Aktien von Lonza (-1,7 Prozent), Givaudan (- 0,5 Prozent), Sika (-0,3 Prozent) und SGS (-0,1 Prozent) nach.

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