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Schweizer Exporte stagnieren im Mai - Frankenstärke bremst

Die Schweizer Exportindustrie leidet immer stärker unter dem hohen Frankenkurs: Nur weil der Mai heuer drei Arbeitstage mehr zählte, erhöhten sich die Exporte im Vergleich zum Mai 2010 um 16,7 Prozent.

Ohne diesen Effekt stagnierten die Ausfuhren ( 0,2 Prozent). Insgesamt exportierte die Schweiz im letzten Monat Güter und Dienstleistungen im Wert von 18,4 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Inflationsbereinigt betrug das Exportwachstum 22,6 Prozent. Dass die Schweizer Exportindustrie unter Druck ist, zeigt auch die Preisentwicklung: Die Preise der Exportgüter sanken im Mai um 4,8 Prozent, was entsprechende Konsequenzen auf die Margen der Unternehmen haben dürfte. Die Importe stiegen im Mai um 0,4 Prozent auf 15,1 Milliarden Franken (real: 3,9 Prozent). Werden die drei zusätzlichen Arbeitstage berücksichtigt, sanken die Einfuhren um 13,9 Prozent (real: -10,8 Porzent), wie die EZV weiter mitteilte. Über die ersten fünf Monate 2011 gesehen kann die Schweiz aber weiterhin ein kräftiges Exportwachstum verzeichnen. Die Ausfuhren erhöhten sich von Januar bis Mai um 6,9 Prozent auf 84,3 Milliarden Franken (real: 13,2 Prozent).

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