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Schweizer Modegeschäfte mit Umsatzeinbrüchen

Die Schweizer Modegeschäfte erleiden angesichts der Frankenstärke drastische Einbussen.

Im August lagen die Umsätze laut einer in der Fachzeitschrift «Textil-Revue» veröffentlichten Erhebung des Verbandes Swiss Fashion Stores um 22,4 Prozent tiefer als im Vorjahr. Alle Kategorien und Regionen lagen im Minus: So erzielten die Modegeschäfte in der Zentralschweiz satte 34,7 Prozent weniger Umsatz als im August 2010. Im Kanton Zürich beträgt der Rückgang 27,1 Prozent. Auch in der Westschweiz inklusive Wallis ist die Einbusse deutlich (-25 Prozent). Die Modegeschäfte in der Ostschweiz inklusive Graubünden setzten 19,9 Prozent weniger um, jene im Kanton Bern 17,8 Prozent weniger. In der Nordwestschweiz ist der Rückgang mit 11,9 Prozent am geringsten. Verschmäht wurde besonders oft Kinderkonfektion (-33 Prozent). Aber auch bei der Herren- (-22,6 Prozent) und Damenkonfektion (-24,4 Prozent) ist der Rückgang massiv. Auch für «Young Fashion/Jeans» (- 26,3 Prozent) wichen offensichtlich viele Schweizer Konsumenten auf billigere Einkaufsmöglichkeiten im Ausland aus. Seit Jahren habe es derart schlechte Ergebnisse nicht gegeben, schreibt die «Textil-Revue». Kumuliert seit Anfang Jahr hat der Umsatzrückgang 3,8 Prozent erreicht. Gewisse internationale Modeketten haben allerdings Wechselkursvorteile kaum oder nur sehr zögerlich weitergegeben. So verrechneten einige im August, als der Franken gegenüber dem Euro zeitweise fast auf den Gleichstand gefallen war, in Franken weiterhin den doppelten Preis gegenüber jenem in Euro.

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