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Schweizer Wirtschaft kühlt sich 2011 wegen des starken Frankens ab SECO erhöht Prognose auf 1,5 Prozent

Die Schweizer Wirtschaft hat 2010 ein starkes Wirtschaftswachstum verzeichnet.

Die massive Aufwertung des Frankens dürfte sich aber künftig verstärkt bremsend auf die Exporte durchschlagen. Neu rechnet die Expertengruppe des Bundes darum für 2011 mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 1,5 Prozent. Nach einem Wachstum von voraussichtlich 2,7 Prozent in diesem Jahr verdichten sich die Anzeichen einer Verschlechterung der Exportentwicklung und damit verbundenen Konjunkturabkühlung für 2011, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag mitteilte. Dank einer anhaltend robusten Konjunktur im Inland dürfte die Abschwächung aber relativ mild verlaufen. Die Expertengruppe des Bundes gibt sich in ihrer neusten Prognose wieder etwas optimistischer als noch vor drei Monaten. Sie erhöht ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr von 1,2 auf neu 1,5 Prozent. Unter der Voraussetzung einer allmählichen Verbesserung der aussenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürfte das Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) 2012 langsam wieder an Schwung gewinnen. Das SECO geht von einem Wachstum von 1,9 Prozent aus. Erhebliche Risiken stellen für die Experten aber die wenig gefestigte weltwirtschaftlichen Situation, die weiterhin angespannte Lage an den Finanzmärkten und die ungelöste Verschuldungsproblematik vieler Industrieländer dar.

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