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Schweiz-Tourismus-Chef korrigiert Jahresprognose nach unten

Der Chef von Schweiz Tourismus, Jürg Schmid, erwartet schlechte Zahlen für den vergangenen Winter.

Er rechne damit, dass in den Alpenregionen die Rückgänge der Übernachtungen zwischen 5 und 8 Prozent betragen werden, sagte er im Interview mit der Zeitung «Sonntag». «Die Hotelübernachtungen allein von Gästen aus der Eurozone dürften in diesem Winter im Alpenraum um bis zu 10 Prozent zurückgehen», sagte Schmid. Für die gesamte Schweiz erwartet der oberste Schweizer Touristiker ein Minus von 3 Prozent. Umsatzmässig zeichnet Schmid ein noch düsteres Bild: 10 bis 12 Prozent weniger Umsatz für Hotels im Alpenraum, lautet seine Prognose. Den Hotels seien in dieser Wintersaison schätzungsweise 200 Millionen Fr. entgangen. Und die Zukunftsaussichten sehen nicht besser aus: «Dieser Sommer wird knüppelhart», sagt Schmid. Er rechnet mit einem erneuten Minus von 2 bis 3 Prozent der Logiernächte. Der Schweizer Tourismusumsatz werde um rund 300 Millionen Fr. sinken, schätzt Jürg Schmid.

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