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Sharp mit Rekordverlust wegen Fernseher-Flaute

Tokio Sharp hatte früh auf Flachbildschirme statt alter Röhrenfernseher gesetzt und damit viel Geld verdient.

Doch jetzt läuft das TV-Geschäft schlecht, kleinere Bildschirme sollen die Rettung bringen - doch der Umstieg kostet zunächst einmal viel Geld. Der Umbau kostete das Unternehmen rund 117 Milliarden Yen (rund 1,8 Milliarden Franken). Das trug zum Rekordverlust von 376,08 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Franken) in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr bei. Sharp hatte rote Zahlen in dieser Grössenordnung bereits vor zweieinhalb Wochen in Aussicht gestellt. Neben der Flaute im Geschäft mit LCD-Fernsehern lief es auch beim zweiten Standbein Solartechnik schlechter. Der Umsatz sank um 18,7 Prozent auf 2,46 Bio. Yen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte noch ein Gewinn von 19,4 Milliarden Yen in den Büchern gestanden. Auch im laufenden Geschäftsjahr rechnet das in Osaka ansässige Unternehmen damit, in der Verlustzone zu bleiben. Allerdings soll sich der Fehlbetrag auf 30 Milliarden Yen deutlich reduzieren. Der Umsatz dürfte demnach um 9,9 Prozent auf 2,7 Bio. Yen zulegen.

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