Zum Hauptinhalt springen

Sie haben ihn gefeuert, wieder geschah es kurz vor Weihnachten

Joaquín García gehört zur wachsenden Schicht der Temporären. Vom Leben eines Arbeiters zweiter Klasse.

Sinken die Temperaturen, steigen die Arbeitslosenzahlen: Ein Arbeiter auf dem Bau. Symbolfoto: Keystone
Sinken die Temperaturen, steigen die Arbeitslosenzahlen: Ein Arbeiter auf dem Bau. Symbolfoto: Keystone

Bahnhof Interlaken-Ost, ein bleierner Novemberhimmel liegt über dem Berner Oberland. Touristen warten, Plakate zeigen das Jungfraujoch. Joaquín García sitzt im Coop-Restaurant gegenüber. Er hat sich den Tisch bei der Rolltreppe ausgesucht. Ihm stehen sieben Jahre Müdigkeit ins Gesicht geschrieben.

Wenn in der Schweiz die Temperaturen fallen, steigen die Arbeitslosenzahlen. Auch im Kanton Bern meldeten sich im Dezember mehr Menschen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) an als ab. Im Dezember waren im Kanton 11'313 Menschen arbeitslos, 983 mehr als im Vormonat. Das hat viel mit der Bautätigkeit im Land zu tun. Denn die kommt im Winter praktisch zum Erliegen. Betroffen sind davon Leute wie Joaquín García. Die «Temporären».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.