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Siegenthaler: In kleinen Schritten zu mehr Zusammenarbeit

Die Kantonalbanken müssen in Zukunft enger zusammenarbeiten.

Dieser Überzeugung ist der neue Verbandspräsident der Kantonalbanken, Peter Siegenthaler. Er will aber behutsam vorgehen. «Bezüglich der Zusammenarbeit müssen Fortschritte erzielt werden», sagte Siegenthaler in einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» vom Samstag. «Ich werde diese aber nicht in grossen, kühnen Würfen suchen, sondern in kleineren Bereichen, wo man relativ rasch etwas umsetzen kann.» Es gebe Entwicklungsschritte, die möglich würden, wenn in neuer personeller Besetzung Neues in Angriff genommen werde, sagte Siegenthaler. Der ehemalige Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung steht seit vergangenem Juli an der Spitze des Verbandes der Kantonalbanken. Er löste Paul Nyffeler ab, der in Pension ging. Nyffeler hatte eine gemeinsame Informatikfirma sowie eine gemeinsame Privat-Bankentochter etablieren wollen. Auch hatte er - in einem weiteren Schritt - eine Fusion der Kantonalbanken für sinnvoll erachtet. Siegenthaler hofft nun, dass die Überzeugung wachse, «dass einiges gemeinsam besser erledigt werden kann». Dies etwa in Hinblick auf die strengeren regulatorischen Anforderungen oder die technische Entwicklung. Es sei aber heute in keiner Weise so, dass jede Kantonalbank argwöhnisch auf die andere schiele.

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