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Skandalbank Hypo Alpe Adria braucht 1,5 Milliarden Euro

Wien Die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria braucht mehr Eigenkapital: Nach einem Gutachten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) benötigt das Institut einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer von 1,5 Milliarden

Euro. Dies bestätigte OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Dazu wird der Bank eine Frist bis zum 31. März eingeräumt. Das Gutachten wurde im Auftrag der Finanzmarktaufsicht (FMA) erstellt. Demnach werden zusätzliche Eigenmittel benötigt, um alle Risiken vor allem bei den Beteiligungen der Bank im Ausland zu decken. Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter sieht dabei vorerst noch keinen Handlungsbedarf des Staates. «Ich halte mich an das Aktienrecht, da sind die Organe aufgerufen», sagte Fekter nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitag. Die Bank war 2007 von der BayernLB gekauft worden, obwohl finanzielle Schwierigkeiten bekannt waren. Nach Milliardenverlusten stiess die BayernLB das Institut Ende 2009 für einen Euro ab, die österreichische Bank wurde zwangsverstaatlicht.

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