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Skihersteller leiden unter sinkenden Verkäufen

Die Verkäufe für Skis sinken seit den neunziger Jahren rapide. Der Grund ist, dass immer mehr Wintersportler ihr Material mieten. Etwas lässt die Hersteller jedoch auf bessere Absatzzahlen hoffen.

Der Schnee fiel früh dieses Jahr: Skifahrer in Verbier. (9. November 2013)
Der Schnee fiel früh dieses Jahr: Skifahrer in Verbier. (9. November 2013)
Keystone

Die Skihersteller leiden darunter, dass immer mehr Hobbysportler Skis mieten statt kaufen. In diesem Jahr werden weltweit rund 3 Millionen Paar Ski verkauft, während es in den neunziger Jahren noch 7,5 Millionen Einheiten waren. Dies schreibt die «NZZ am Sonntag» (print, online nicht verfügbar). Marktführer ist die österreichische Marke Atomic mit einem geschätzten Anteil von 16 Prozent.

Das Mietgeschäft hingegen floriert. «Ich gehe davon aus, dass in diesem Winter fast die Hälfte aller Skifahrer mit gemietetem Material unterwegs ist», sagt Urs Müller, Chef von Intersport Schweiz, dem grössten Schweizer Sportartikelhändler der «NZZ am Sonntag» (print, online nicht verfügbar).

Freestyle-Modelle sind beliebt

Der Anbieter ist mit 130 Verleihstellen in 80 Orten präsent. Seine Meinung stützt Boris Bossi, Leiter der Rentaski AG in Davos: Der Mietanteil mache gewiss 40 bis 50 Prozent aus. 2009 mieteten erst ein Drittel der Wintersportler in der Schweiz Skier, zwei Drittel gingen mit eigenen Latten auf die Pisten.

Zumindest für die laufende Saision zeichnet sich gemäss «NZZ am Sonntag» eine leichte Erholung ab. Die Händler hätten etwas mehr Ware bestellt als im Vorjahr, sagt René Ritter, Vizepräsident des Verbandes Schweizerischer Sportartikel-Lieferanten. Die Impulse kämen von neuen Freestyle-Modellen. Der frühe Schneefall und die Kälte im Unterland beflügelten das Geschäft zusätzlich.

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