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Sloweniens Wirtschaft wird 2012 stärker schrumpfen

Ljubljana Düstere Aussichten für die strauchelnde slowenische Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll in diesem Jahr um 2 Prozent einbrechen.

So lautet die aktuelle Wachstumsprognose des staatlichen Instituts für Makroökonomische Analysen und Entwicklung (UMAR). Damit schraubte das Institut die Konjunkturerwartungen des Euro- Landes noch weiter nach unten. In der Frühjahrsprognose war man noch von einem BIP-Einbruch von 0,9 Prozent ausgegangen. Der stärkere Konjunkturrückgang als erwartet sei eine Folge von inländischen Faktoren und schwächeren Exportwachstums, teilte UMAR am Freitag mit. Exporte, bisher der wichtigste Wachstumstreiber, sollen in diesem Jahr fast stagnieren, dies nach einem Wachstum von 7 Prozent im Jahr 2011. Der BIP-Rückgang soll sich laut UMAR-Chef Bostjan Vasle auch 2013 fortsetzen, wenn die Wirtschaft um weitere 1,4 Prozent schrumpfen wird. Ein bescheidenes Wachstum wird erst 2014 erwartet. Während die Jahresinflation heuer 3,3 Prozent betragen soll, vor allem aufgrund höherer Energiepreise, zeigt sich UMAR unbesorgt über die Preisentwicklung.

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