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SMI geht etwas leichter aus dem Handel

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag im Minus geschlossen.

Der Leitindex SMI büsste nach einer zaghafte Eröffnung im Plus im Tagesverlauf stetig an Wert ein. Nach elf aufeinanderfolgenden Handelstagen im Plus, wurde dieser Trend am Donnerstag nun gebrochen. Obwohl im Verlauf des Nachmittags schwache Erholungstendenzen auszumachen waren, vermochte das Börsenbarometer diese nicht zu halten. Zudem scheint das Börsenjahr noch nicht für alle Marktteilnehmer begonnen zu haben: Gemäss Händlerstimmen sind die Anlegeraktivitäten am Börsenparkett nach wie vor gering. Der SMI schloss um 0,52 Prozent tiefer bei 6026,57 Punkten. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) gibt um 0,63 Prozent nach auf 5422,20 Zähler. Unter Druck standen am Donnerstag die Finanzwerte angeführt von den Aktien der beiden Grossbanken Credit Suisse (-4,4 Prozent) und UBS (-3,3 Prozent). Hier lastet der Vertrauensverlust für die Banken aus der Eurozone auf den Kursen. Auch die Titel des Vermögensverwalters Julius Bär verloren, mit einem Minus von 1,4 Prozent hielten sie sich im Tagesverlauf indes etwas besser als die beiden Branchenführer. Ebenfalls am unteren Ende des Börsentableaus schlossen die Aktien des Versicherers Swiss Life (-3,1 Prozent). Unter Verkaufsdruck standen auch die Titel des Rückversicherers Swiss Re (-0,8 Prozent) und der Zurich Financial Services (-0,7 Prozent). Die Credit Suisse hat das Kursziel für den Zementhersteller Holcim reduziert. Die Titel gaben daraufhin um 1,9 Prozent nach. Bei den defensiven Schwergewichten zeigte sich die Kursentwicklung uneinheitlich: Die Titel von Nahrungsmittelhersteller Nestlé legten gegen Handelsschluss leicht zu und schlossen mit 0,1 Prozent und damit gleich wie die Aktien des Pharmakonzerns Roche. die Titel von Konkurrentin Novartis dagegen gingen mit einem schwachen Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. An der Spitze der Schweizer Standardwerte lagen zum Börsenschluss die Aktien des Chemiekonzerns Clariant ( 2,7 Prozent). Die Titel hatten im Jahr 2011 beinahe die Hälfte an Wert eingebüsst und waren damit zweitschwächster Wert unter den Bluechips. Ebenfalls im grünen Bereich lagen die Aktien des Medizinaltechnikkonzerns Nobel Biocare ( 1,1 Prozent), des Biopharmakonzerns Actelion ( 0,6 Prozent), des Medizinaltechnikunternehmens Synthes ( 0,4 Prozent) und des Elektrotechnikkonzerns ABB ( 0,6 Prozent). Im breiten Markt legten die Titel der Pharmafirma Newron mit einem Plus von 13,8 Prozent ein Kursfeuerwerk hin. Eine Grundsatzvereinbarung zu einem Lizenzabkommen für das Leadprodukt Safinamide gab den Papieren reichlich Rückenwind. Die Aktien von Petroplus (-21,8 Prozent) rutschten hingegen nach einem Update zu den Verhandlungen um eine neue Kreditlinie deutlich ab.

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