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SNB unter Beschuss

Sie kommen gehäuft, und sie kommen von gewichtiger Seite: Die Stimmen, welche die Nationalbank auffordern, gegen den starken Franken etwas zu tun.

Hat die Schweizer Wirtschaft mit ihrem Entscheid vom 15. Januar in eine schwierige Lage gebracht: Das Direktorium der SNB mit Thomas Jordan (l.) an der Spitze.
Hat die Schweizer Wirtschaft mit ihrem Entscheid vom 15. Januar in eine schwierige Lage gebracht: Das Direktorium der SNB mit Thomas Jordan (l.) an der Spitze.
Keystone

Unmittelbar nach der Entkoppelung des Frankens vom Euro liessen sich viele noch beschwichtigen: «Was wir jetzt sehen, ist ein grosses Überschiessen», sagte SNB-Präsident Thomas Jordan damals, Mitte Januar. Der Eurokurs werde sich bei 1.10 Franken stabilisieren, hiess es damals.

Doch heute ist man davon weit entfernt. Nach einer kurzzeitigen Abschwächung bleibt der Franken seit Wochen beinhart. Aktuell kostet ein Euro 1.05 Franken. Kein Wunder, werden die Forderungen nach Intervention immer lauter. Im Wochentakt kritisieren Wirtschaftsführer, Ökonomen und Geldpolitiker die Passivität der Schweizer Notenbanker.

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