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SNB-Präsident Hildebrand bewirbt sich um FSB-Vorsitz

Die Schweiz soll bei der Finanzmarktregulierung international mehr Gewicht erhalten.

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, bewirbt sich um den Vorsitz des Gremiums zur Sicherstellung der internationalen Finanzstabilität, dem Financial Stability Board (FSB). Werner Abegg, Kommunikationschef der SNB, sagte am Montag in Bezug auf einen Bericht der «Sonntagszeitung», Hildebrand werde kandidieren, wenn der Rücktritt Mario Draghis als Vorsitzender des FSB vorliege. Draghi ist derzeit Chef der italienischen Notenbank und wird am 1. November Präsident der Europäischen Zentralbank. Abegg betonte auf Anfrage der sda, die Kandidatur Hildebrands sei bis zum Rücktritt Draghis noch nicht offiziell. Das FSB war 2009 von der G20 als Nachfolgegremium des Financial Stability Forum gegründet worden. Es setzt sich aus Vertretern der wichtigsten Notenbanken und Finanzministerien sowie internationaler Organisationen und Komitees zusammen. Das Gremium erarbeitet Richtlinien, um das Bankensystem zu stärken und zu stabilisieren.

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