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SNB-Präsident Jordan will nicht über Ende der Eurokrise spekulieren

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, gibt sich bei Wirtschaftsprognosen vorsichtig.

Trotz einer leichten Entspannung in den letzten Wochen hält er es noch zu früh für ein Urteil darüber, ob der schlimmste Teil der Eurokrise bereits vorüber sei. Das Basisszenario der (SNB) gehe von einer graduellen Überwindung der Situation aus, sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am Dienstag an einem Kongress in Pfäffikon SZ. Damit einher gehe auch die schrittweise Erholung der Wirtschaft. Ähnlich verhält es sich laut Jordan mit dem Schweizer Franken: Auch bei bei einem Kurs von 1,21 Fr. für einen Euro bleibe die Währung sehr stark, oder sie sei gar überbewertet. «Diese Überbewertung sollte über die Zeit abnehmen», erklärte Jordan. Der SNB-Präsident geht von einer leichten Abschwächung in den nächsten zwei bis drei Jahren aus. Der kurzfristige Wirtschaftsausblick habe sich - auch für die Schweiz - in den letzten Monaten allerdings eingetrübt, sagte Jordan weiter. Der Mindestkurs sei daher «die angebrachte Geldpolitik für die Schweiz», betonte er erneut. Die Währungshüter seien auch bereit, jederzeit Massnahmen zu ergreifen, sollte sich der Aufwertungsdruck auf den Franken wieder verschärfen. «Es existiert weder eine praktische noch eine theoretische Obergrenze für Devisenkäufe», sagte Jordan.

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