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Sorgen um Europa lasten auf Börsen in Asien

Tokio Die Angst vor einer Eskalation der europäischen Schuldenkrise hat am Dienstag die Börsen in Asien belastet.

Damit währte die Erleichterung nach der Ernennung neuer Regierungschefs in Italien und Griechenland nur kurz. Zweifel nahmen wieder zu, ob die Politiker in der Lage sein werden, die schmerzhaften Reformen durchzuboxen und das Vertrauen der Finanzmärkte zurückzugewinnen. Die Renditen auf Staatsanleihen der angeschlagenen Mitglieder der Euro-Zone legten zu. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 8541 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls 0,7 Prozent nach auf 730 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Australien, Singapur, Taiwan, Südkorea, Shanghai und Hongkong verzeichneten Verluste. In Seoul lagen vor allem Finanzwerte im Minus. Entgegen des Trends legten die Papiere von LG Display zu. Berichten zufolge trifft sich der Unternehmenschef mit Apple-Konzernchef Tim Cook on Apple. Beobachter gehen deshalb von neuen Lieferverträgen aus. In Japan standen vor allem die Finanztitel im Mittelpunkt. Sumitomo Mitsui Financial kündigte einen Aktienrückkauf an und trieb damit ihren Kurs um 1,4 Prozent nach oben. Die Anteilsscheine der Konkurrenten Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial stagnierten in dem negativen Marktumfeld. Mizuho hatte am Montag angekündigt, 3000 Stellen zu streichen. Das entspricht rund fünf Prozent der Belegschaft. Die Aktien des angeschlagenen Kameraherstellers Olympus blieben vom Handel ausgesetzt. Das Unternehmen hat über Jahrzehnte Verluste aus Wertpapier-Geschäften verheimlicht und falsch verbucht. Noch scheint unklar, ob der Konzern seine Börsennotiz verliert.

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