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Sorgen wegen Zukunft von Griechenland drücken SMI ins Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag deutlich im Minus geschlossen.

Der Swiss Market Index (SMI) war bereits bei der Eröffnung um fast 50 Punkten unter den Schlusskurs von Freitag gefallen - Grund dafür waren die Unsicherheiten rund um die Euro- Zone. Speziell die politischen Querelen um die Regierungsbildung in Griechenland mahnten die Investoren zur Vorsicht. Die schwierige Situation Griechenland zeigte sich insbesondere auf dem Devisen- und dem Anleihenmarkt. Der Euro fiel unter 1,29 Dollar und die Renditen für Staatsanleihen der Euro-Problemländer stiegen. Der SMI schloss um 1,33 Prozent tiefer auf 5875,66 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab 1,39 Prozent auf 5495,76 Zähler nach. Der Aktienkurs des Zementherstellers Holcim fiel 1,1 Prozent, nachdem unmittelbar nach Bekanntgabe des Sparprogramms die Aktie zuerst an Wert gewann. Andere vom Konjunkturzyklus abhängige Unternehmen wie der Personalvermittler Adecco (-3,8 Prozent), der Energietechnikkonzern ABB (-1,7 Prozent) oder das Warenprüfunternehmen SGS (-0,9 Prozent) mussten ebenfalls Rückgänge ihrer Aktienkurse hinnehmen. Auf den Verkaufslisten standen angesichts der politischen Unwägbarkeiten in Griechenland und wegen des JPMorgan- Spekulationsverlustes auch die Aktien der Finanzbranche: Die prozentual grössten Kursverluste erlitten dabei der Lebensversicherer Swiss Life (-3,9 Prozent), die Grossbanken UBS (- 3,1 Prozent) und Credit Suisse (-2,6 Prozent) sowie der Versicherungskonzern Zurich (-2,3 Prozent). Selbst defensive Werte wie die Aktien des Nahrungsmittelherstellers Nestlé (-0,7 Prozent) oder der Pharmakonzerne Novartis (-0,7 Prozent) und Roche (-1,4 Prozent) fanden wenig Zuspruch bei den Anlegern. Auch die Wertpapiere des Luxusgüterkonzerns Richemont (-1,5 Prozent) und des Uhrenherstellers Swatch (-3,2 Prozent) verloren im Zuge des allgemeinen Abwärtstrends an Wert. Als einziges unter den 30 grössten und wichtigsten kotierten Unternehmen an der Schweizer Börse verzeichnete die Bank Julius Bär einen steigenden Aktienpreis ( 1,2 Prozent). Die Aktien profitierten offenbar von einer Heraufstufung durch die Analysten der Bank Vontobel.

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