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Sorgenkind Cisco enttäuscht mit Ausblick - Konzernumbau Konzernumbau mit Entlassungen weltweit geplant

Boston Cisco Systems entpuppt sich immer deutlicher als Verlierer im Aufschwung der Technologiebranche.

Der weltgrösste Netzwerkausrüster startete noch schlechter ins Jahr als erwartet. Nun reagiert der US-Konzern mit einem weltweiten Stellenabbau auf die anhaltende Schwächephase. Details des Ein-Milliarden-Dollar-Sparpakets will der 70'000 Mitarbeiter umfassende Konzern Ende des Sommers bekanntgeben. Cisco- Chef John Chambers hat vor kurzem eingeräumt, dass sich das Unternehmen auf einen Irrweg befinde. Auch im laufenden vierten Quartal wie auch für das im August beginnende Geschäftsjahr rechnet Chambers zunächst nicht mit einer Verbesserung. Cisco erschreckte vor allem mit einer Umsatzwarnung fürs laufende vierte Quartal. Der Silicon-Valley-Konzern stellt eine Stagnation bis maximal plus zwei Prozent in Aussicht. Damit würden die Erlöse in der Spanne von 10,84 bis 11,05 Milliarden Dollar liegen und deutlich unter dem, was Analysten erwarten. Im abgelaufenen dritten Quartal erzielte Cisco noch einen Umsatzanstieg von knapp fünf Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach um fast 18 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar ein. Während beispielsweise Intel und Apple zu Jahresbeginn mit ihren Bilanzen verzückten, droht Cisco zum dauerhaften Sorgenkind der Branche abzurutschen. Chambers arbeitet seit einiger Zeit massiv an der Kehrtwende. Um die Konzernstruktur zu straffen, wurden 550 Mitarbeiter entlassen sowie frühzeitige Pensionierungen angeboten. Zugleich strich Chambers den erfolglosen Flip-Camcorder aus dem Angebot. Der einstige Technologie-Vorreiter will sich wieder auf das Datenverkehrsgeschäft mit Routern und Switches konzentrieren. Allerdings machte der US-Konzern gerade mit den Switches zuletzt weniger Umsatz.

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