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Vom Computer bei der Bewerbung diskriminiert

Jeder fünfte Arbeitgeber sucht in der Schweiz mit Algorithmen nach Mitarbeitenden. Doch sind Programme wirklich objektiver als Menschen?

Andrea Fischer
Amazon musste ein computergestütztes Rekrutierungsprojekt stoppen, weil es Frauen benachteiligte: Bewerber warten aufs Vorstellungsgespräch. Foto: iStock
Amazon musste ein computergestütztes Rekrutierungsprojekt stoppen, weil es Frauen benachteiligte: Bewerber warten aufs Vorstellungsgespräch. Foto: iStock

Die Idee ist bestechend: Wenn bei der Personalrekrutierung Maschinen die besten Kandidaten auswählen, dann führt dies zu objektiveren Entscheiden. So lässt sich verhindern, dass persönliche Eindrücke oder unbewusste Vorurteile einfliessen, wie das oft der Fall ist, wenn Menschen eine Vorauswahl treffen. Kommt dazu, dass Maschinen in kurzer Zeit unzählige Bewerbungen durchforsten können. Deshalb erhoffen sich vor allem grosse Unternehmen von einer automatisierten Personalrekrutierung eine Entlastung.

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