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Axa und Vaudoise als Beifahrer

Wer seine Fahrweise von der Versicherung überwachen lässt, erhält immer öfter einen Prämienrabatt. Die Gesellschaften argumentieren mit der Verkehrssicherheit, Datenschützer sind skeptisch.

Kontrolle des eigenen Fahrstils: Fahrtenschreiber der Axa. Foto: Sven Germann
Kontrolle des eigenen Fahrstils: Fahrtenschreiber der Axa. Foto: Sven Germann

Was in England und Spanien bereits Alltag ist, hält nun auch in der Schweiz Einzug: die vom eigenen Fahrverhalten abhängige Autoversicherungsprämie, genannt «Pay as you drive» («Zahle, wie du fährst»). Nach der Axa-Winterthur im Jahr 2014 bietet seit Mitte April auch die Vaudoise ihren Kunden einen Fahrtenschreiber an, der sich mit wenigen Handgriffen im Auto montieren lässt. Dieser Drive Recorder mit integriertem GPS zeichnet Datum, Uhrzeit, Position sowie die Kräfte auf, die beim Beschleunigen, Bremsen und in den Kurven wirken (bei Axa zusätzlich Geschwindigkeit, Kilometerleistung und Strassentyp). Via Mobilfunknetz werden die Daten laufend an den Versicherer übermittelt. Die Idee dahinter: Wer aggressiv fährt und vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist, soll mehr zahlen als ein vorsichtiger Lenker auf dem Land.

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