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Den lückenlosen Rechtsschutz gibt es nicht

Komplexe Vorschriften machen das Prozessieren für Laien fast unmöglich. Die Kunst ist es, die richtige Rechtsschutzversicherung zu finden.

Nachbarstreitigkeiten sind je nach Versicherung ganz, gar nicht oder bis zu einem Maximalbetrag gedeckt.
Nachbarstreitigkeiten sind je nach Versicherung ganz, gar nicht oder bis zu einem Maximalbetrag gedeckt.
Gaetan Bally, Keystone

«Prozessieren ist vor allem für den Mittelstand sehr schwierig geworden», befand der Zürcher Rechtsprofessor Isaak Meier vor zwei Wochen an dieser Stelle. Der Grund: Seit 2011 müssen Kläger schweizweit die mutmasslichen Gerichtskosten vorschiessen. Und wenn sie gewinnen, müssen sie das Geld selber beim Verlierer eintreiben. Wer nicht auf Rosen gebettet ist – oder nicht genug arm, um ein unentgeltliches Verfahren zu beanspruchen –, verzichtet oftmals besser auf eine Klage, auch wenn die Erfolgschancen gut wären. Gar nicht zu reden von den Anwaltskosten und Entschädigungen an die Gegenpartei, die zusätzlich anfallen können. Unter dem Strich kostet schon ein Prozess mit kleinerem Streitwert vor der ersten Instanz schnell einmal 10 000 Franken.

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