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Die Schweizer und das EU-Erbrecht – 6 Fragen

Wie kommen Auslandschweizer zum hiesigen Erbrecht? Was geschieht mit dem Haus des Doppelbürgers in Spanien? Die Antworten.

Fachleute befürchten Streitigkeiten: Der gewöhnliche Aufenthaltsort muss beim Todesfall jeweils bestimmt werden.
Fachleute befürchten Streitigkeiten: Der gewöhnliche Aufenthaltsort muss beim Todesfall jeweils bestimmt werden.
Glyn Kirk, AFP

Die EU-Erbrechtsverordnung bringt eine Harmonisierung der nationalen Gesetze. Sie garantiert, dass grenzüberschreitende Erbfälle fortan in der EU überall gleich gehandhabt werden (Ausnahmen: Dänemark, Irland und Grossbritannien). Künftig gilt: Stirbt eine Person ausserhalb ihres Herkunftslandes, kommt das Recht des Staates zur Anwendung, in welchem die Person zuletzt ihren gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat. Eine zentrale Errungenschaft der Verordnung ist die Wahlmöglichkeit: Sie erlaubt den EU-Bürgerinnen und -Bürgern, die ausserhalb ihres Heimatlandes leben, das Erbrecht ihres Heimatstaates für ihren Nachlass zu wählen. Wer mehrere Staatsbürgerschaften besitzt, hat auch mehrere Wahlmöglichkeiten.

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