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Geschwistern darf man den Erbteil streichen

Die bevorstehende Abstimmung über die Erbschaftssteuer-Initiative bewegt die Gemüter. Doch wie ist das überhaupt mit dem Erben in der Schweiz? Welche Angehörigen erhalten welchen Teil des Nachlasses?

Auf die Trauer folgen oft komplexe Erbabklärungen. Foto: Flirt (Alamy)
Auf die Trauer folgen oft komplexe Erbabklärungen. Foto: Flirt (Alamy)

Das Erbrecht ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist es gar nicht so schwierig, herauszufinden, wer in einer bestimmten Familienkonstellation von Gesetzes wegen etwas erbt und wer nicht. Es genügt, einige Regeln zu kennen, mit denen sich auch vermeintlich schwierige Fälle lösen lassen.

Wichtig ist zunächst, ob der Erblasser verheiratet war oder nicht. Denn Ehegatten zählen – wie auch eingetragene Partnerinnen und Partner – immer zu den Erben. Wie viel sie bekommen, hängt davon ab, mit welchen anderen gesetzlichen Erben sie den Nachlass teilen müssen. Sind es Nachkommen, steht ihnen die Hälfte zu. Sind es Eltern, Geschwister, Neffen oder Nichten, drei Viertel. Wenn keine solchen Verwandten des Erblassers (mehr) da sind, erben Ehegatten und eingetragene Partnerinnen den ganzen Nachlass.

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