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Ist die Furcht vor den Behörden begründet?

Andrea Fischer beantwortet Ihre Fragen zum Arbeitsrecht, Konsumrecht, Sozialversicherungsrecht und Familienrecht.

Meine Mutter ist 85 und zunehmend verwirrt. Bislang sorgte mein Vater für sie, mein Bruder und ich versuchen zu helfen – viel können wir allerdings nicht tun, weil die Eltern das nicht zulassen. Nun musste die Mutter ins Spital, und mein Bruder ist besorgt, weil er fürchtet, dass sich nun die Erwachsenenschutzbehörde einmische. Er meint, dass wir dann nichts mehr zu sagen hätten. Ist an seinen Befürchtungen etwas dran, und wäre das wirklich in jedem Fall negativ, wenn sich die Behörde einschalten und gar einen Beistand einsetzen würde?

Ob es negativ wäre, ist eine persönliche Frage, die jede und jeder für sich selber beantworten muss. Die einen mögen es grundsätzlich nicht, wenn Aussenstehende über die persönlichen Belange, insbesondere die finanziellen Angelegenheiten von nahen Verwandten, entscheiden. Andere sind froh, wenn sie diese Aufgabe nicht selber übernehmen müssen.

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